EU's indsats mod ungdomsarbejdsløshed: Indenfor rammerne af den åbne koordinationsmetode

Tina Mikkelsen

Student thesis: Master thesis

Abstract

Jugendarbeitslosigkeit ist einer der größten Herausforderungen Europas. EU hat aber keine Befugnisse die Beschäftigungspolitik der Mitgliedsländer gesetzlich zu regulieren. Deshalb wird hier die sogenannte offene Koordinierungsmethode verwendet, die durch Soft-law-Instrumente eine Koordinierung der nationalen Politiken fördern soll. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es zu untersuchen, wie die offene Koordinierungsmethode durch die europäische Beschäftigungsstrategie und die EU-Jugendstrategie, auf den Einsatz der EU und der EU-Länder die Jugendarbeitslosigkeit in der EU zu reduzieren einwirkt. Dieser Ausgangspunkt wird in zwei Teilen bearbeitet. Den Analyserahmen bildet hierbei das Konzept der Europäisierung. Europäisierungstheorie ist dienlich, um ein umfassendes Verständnis des Prozesses zu erreichen, der darauf abzielt, die nationale Politik gegen Jugendarbeitslosigkeit neu zu gestalten. Der erste Teil der Arbeit ist eine Analyse der Entwicklung von Leitlinien, Ziele, Indikatoren und weitere Evaluierungsinstrumente innerhalb der europäischen Beschäftigungsstrategie und die EUJugendstrategie, die als spezifische Ziel haben, der Einsatz der EU-Länder gegen Jugendarbeitslosigkeit zu stärken. Die Analyse stellt den politischen Anpassungsdruck dar, dass die europäische Beschäftigungsstrategie und die EU-Jugendstrategie auf die EU-Länder im Bereich Jugendarbeitslosigkeit üben. Jugendarbeitslosigkeit ist im Moment einer der höchst profilierten Themas in der EU, was die Länder unter Druck setzt. Gleichzeitig wird durch die europäische Beschäftigungsstrategie und die EU-Jugendstrategie einen gemeinsamen Diskurs über Die Definition von Jugendarbeitslosigkeit und damit verbundenen Lösungsmöglichkeiten, gefördert. Die Analyse zeigt aber, dass der Anpassungsdruck größer werden würde, wenn es unter die europäische Beschäftigungsstrategie mehrere Leitlinien gab, die sich spezifisch mit Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit beschäftigen. Auch eine Zielgerichtete Jugendstrategie mit Benchmarks und weniger Prioritäten sowie eine Koordinierung der Beschäftigungsstrategie und Jugendstrategie würde den Druck erhöhen. Der zweite Teil der Arbeit ist eine Untersuchung, ob die nationalen staatlichen Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit, die Dänemark und Spanien von 1998 bis 2010 eingeführt haben, von der europäischen Beschäftigungsstrategie und der EU-Jugendstrategie beeinflusst worden sind. Es zeigt sich, dass die Strategien nur einen beschränkten Einfluss gehabt haben. Umfang der Auswirkung variiert aber zwischen den zwei Ländern. Besonders in Dänemark ist der Einfluss gering. Das liegt u.a. daran, dass die dänische Politik zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit schon bei Einführung der europäischen Beschäftigungsstrategie in Übereinstimmung damit war. Nur eine einzige Substanzveränderung kann identifiziert werden. In Übereinstimmung mit den Leitlinien der Beschäftigungsstrategie bekommen alle Jugendlichen jetzt vor sechs Monaten Arbeitslosigkeit ein Aktivierungs- oder Bildungsangebot. Dänemark verwendet aber auch die gemeinsamen europäischen Indikatoren und hat anscheinend einige Bildungspolitische Ziele der europäischen Beschäftigungsstrategie übernommen. Der Einfluss ist größer in Spanien. Auch hier sind die Aktivierungsmaßnahmen für junge Arbeitslose erweitert worden um die sechs Monate Frist zu erhalten. Außerdem scheint die Entwicklung der Bildungspolitik von der europäischen Beschäftigungsstrategie beeinflusst zu werden. Besonders bemerkenswert ist eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen die Zahl der Schulabbrecher zu senken. In Spanien war eine Anpassung der nationalen Evaluierungsinstrumente notwendig um die EUIndikatoren zur Messung der Ergebnisse der Aktivierungsmaßnahmen berechnen zu können. Gleichfalls sind durch den Anpassungsdruck der EU quantitative Ziele der Bildungspolitik gesetzt worden. Es ist aber schwierig festzustellen, was ein Effekt der Auswirkung von EU ist und was nicht. Es liegt vielleicht daran, dass die Entwicklung und Anpassung die seit 1998 in Spanien stattgefunden haben schon früher angefangen haben.

EducationsMA in International Business Communication (Intercultural Marketing), (Graduate Programme) Final Thesis
LanguageDanish
Publication date2012
Number of pages139