Islam i Europa – en trussel mod det europæiske demokrati? En analyse af islams og kristendommens forenelighed med vestlige frihedsrettigheder

Rasmus Aage

Student thesis: Master thesis

Abstract

Der Islam hat im Vergleich zum Christentum nicht dieselben Voraussetzungen, um sich mit den westlichen Freiheitsrechten und ‐werten vereinbaren zu können. Die Kombination einer wachsenden islamischen Bevölkerung und einem zunehmenden Kulturrelativismus kann zur Bedrohung für die Demokratie werden. Diese Hypothese ist Hintergrund der hier vorliegenden Masterarbeit. Sie analysiert auf solider Grundlage, ob eine solche Bedrohung für unser Freiheitsverständnis und unsere Demokratie real ist. Um die Vereinbarkeit der genannten Religionen in Bezug auf Redefreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter und Wissenschaftsfreiheit beurteilen zu können, stütze ich mich mit meiner Analyse auf Kai Sørlander, Rodney Stark und Marcello Pera als theoretische Grundlage. Sie betonen, dass das Christentum bei der Entwicklung der westlichen Freiheitsrechte ein entscheidender Faktor gewesen sei, da es im Gegensatz zum Islam immer neue und zeitgemäße Interpretationen zugelassen hat. Die Verkündigung Jesu im Neuen Testament macht, im Vergleich zu den Worten und Taten Mohammeds im Koran, Auslegungen, die mit Demokratie und Gleichwertigkeit aller Menschen harmonieren, wesentlich einfacher. Die Reformation illustriert diese innere Dynamik des Christentums, die sowohl den Aufstand gegen die katholische Kirche, als auch die spätere Formulierung der Menschenrechte ermöglichte. Beim Vergleich der muslimischen und christlichen Bevölkerung in Dänemark, Deutschland und Großbritannien wird klar, dass die muslimische Bevölkerung ein bedeutend geringeres Verständnis für die westlichen Freiheitsrechte aufweisen. Darüber hinaus zeigt sich eine ausgeprägte Korrelation zwischen den Inhalten des Korans und der geringen Demokratiezustimmung vieler Muslime. Dies bestätigt die fehlende Vereinbarkeit von individuellen Rechten mit der auf den Koran und hadith aufbauenden Scharia. Unter den drei Ländern ist der größte Abstand zwischen den Freiheitsrechten nach europäischen Verständnis und den Werten der muslimischen Bürger in Großbritannien zu konstatieren. Großbritannien hat in Bezug auf den Islam einen multikulturalistischen Weg verfolgt. Dieser eingeschlagene Weg resultiert in einer Gleichstellung vom muslimischen und christlichen Werteverständnis. Die gesellschaftliche Anerkennung von SchariaGerichten illustriert diese in Großbritannien vorherrschende relativistische Auffassung von Kultur. Das Intolerante wird toleriert und Gruppenrecht setzt sich gegen individuelles Recht durch. Insgesamt lässt sich schlussfolgern, dass der wachsenden Präsenz des Islam in Europa nicht mit Kulturrelativismus begegnet werden sollte, sondern mit einer Verfechtung der in Europa vorherrschenden Freiheitsrechte; der Freiheitsrechte, die für die Etablierung der europäischen Demokratie entscheidend waren.

EducationsMA in International Business Communication (Intercultural Marketing), (Graduate Programme) Final Thesis
LanguageDanish
Publication date2013
Number of pages83