Wie gehen wir in der Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache mit sprachlicher Qualität um?

Peter Colliander

    Research output: Contribution to journalConference article in journalResearchpeer-review

    Abstract

    In der Pädagogik/Didaktik des Deutschen als Fremdsprache wird die erste Dichotomie erfahrungsgemäß in den Mittelpunkt gestellt, was zu einem rigiden Umgang mit dem Begriff „sprachliche Qualität“ führt, einem Umgang, der für die Motivation der Lerner nicht förderlich ist. Dieser ersten Dichotomie zur Seite stelle ich eine Dichotomie, die dem tatsächlichen Sprachgebrauch Rechnung trägt, wobei es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen „richtig-falsch“ einerseits und „gut-schlecht“ andererseits gibt. Der Aspekt der Erlernbarkeit des Deutschen als Fremdsprache wird in der dritten
    Dichotomie berücksichtigt. Weitere „qualitative“ Dichotomien wie z.B. „schön-unschön“ (ästhetischer Aspekt) werden nicht berücksichtigt.
    Original languageGerman
    Book seriesStockholmer Germanistische Forschungen
    Issue number74
    Pages (from-to)45-77
    Number of pages22
    ISSN0491-0893
    Publication statusPublished - 2011
    EventThe 8th Nordisch-Baltische Germanistentreffen 2009 - Sigtuna, Sweden
    Duration: 11 Jun 200913 Jun 2009
    Conference number: 8

    Conference

    ConferenceThe 8th Nordisch-Baltische Germanistentreffen 2009
    Number8
    CountrySweden
    CitySigtuna
    Period11/06/200913/06/2009

    Cite this

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    }

    Wie gehen wir in der Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache mit sprachlicher Qualität um? / Colliander, Peter.

    In: Stockholmer Germanistische Forschungen, No. 74, 2011, p. 45-77.

    Research output: Contribution to journalConference article in journalResearchpeer-review

    TY - GEN

    T1 - Wie gehen wir in der Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache mit sprachlicher Qualität um?

    AU - Colliander, Peter

    PY - 2011

    Y1 - 2011

    N2 - In der Pädagogik/Didaktik des Deutschen als Fremdsprache wird die erste Dichotomie erfahrungsgemäß in den Mittelpunkt gestellt, was zu einem rigiden Umgang mit dem Begriff „sprachliche Qualität“ führt, einem Umgang, der für die Motivation der Lerner nicht förderlich ist. Dieser ersten Dichotomie zur Seite stelle ich eine Dichotomie, die dem tatsächlichen Sprachgebrauch Rechnung trägt, wobei es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen „richtig-falsch“ einerseits und „gut-schlecht“ andererseits gibt. Der Aspekt der Erlernbarkeit des Deutschen als Fremdsprache wird in der drittenDichotomie berücksichtigt. Weitere „qualitative“ Dichotomien wie z.B. „schön-unschön“ (ästhetischer Aspekt) werden nicht berücksichtigt.

    AB - In der Pädagogik/Didaktik des Deutschen als Fremdsprache wird die erste Dichotomie erfahrungsgemäß in den Mittelpunkt gestellt, was zu einem rigiden Umgang mit dem Begriff „sprachliche Qualität“ führt, einem Umgang, der für die Motivation der Lerner nicht förderlich ist. Dieser ersten Dichotomie zur Seite stelle ich eine Dichotomie, die dem tatsächlichen Sprachgebrauch Rechnung trägt, wobei es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen „richtig-falsch“ einerseits und „gut-schlecht“ andererseits gibt. Der Aspekt der Erlernbarkeit des Deutschen als Fremdsprache wird in der drittenDichotomie berücksichtigt. Weitere „qualitative“ Dichotomien wie z.B. „schön-unschön“ (ästhetischer Aspekt) werden nicht berücksichtigt.

    KW - Literature

    KW - Linguistics

    KW - Bilingualism

    KW - German Language

    KW - Germanic Languages

    KW - Languages and Linguistics

    M3 - Konferenceartikel i tidsskrift

    SP - 45

    EP - 77

    JO - Stockholmer Germanistische Forschungen

    JF - Stockholmer Germanistische Forschungen

    SN - 0491-0893

    IS - 74

    ER -