Dietary Habits and Obesity in European Children: Results from the IDEFICS/I.Family Cohort

Leonie Helen Bogl, Maike Wolters, Claudia Börnhorst, Timm Intemann, Lucia A. Reisch, Wolfgang Ahrens, Antje Hebestreit, I.Family Consortium

Research output: Contribution to journalJournal articleResearchpeer-review

Abstract

The IDEFICS/I.Family study (financed by the 6th and 7th European Framework Programs for Research) has investigated the eating behavior of children and adolescents from eight European countries with particular regard to obesity and its health consequences.In almost all countries, sugar consumption made up more than 20% of overall energy intake. In Germany the proportion was actually 30% and thus more than three times the WHO recommendation – ideally less than 10%. In summary, our results show that improving the quality of food consumed, i.e. increasing the consumption of fruits, vegetables and whole meal products and reducing sugar-added and industrially processed foods, may prevent the development of childhood obesity. A dietary pattern characterized by high levels of vegetables, fruits and whole meal bread, for instance, was associated with a 36% lower risk of overweight and obesity. Moreover, similarities could be seen between the dietary patterns of family members. An association was also observed between lower social status and unfavorable dietary patterns in children.The results recommend political measures to support children, particularly those from socially disadvantaged families, to eat more healthily and thus prevent the development of overweight and obesity already in childhood.
Translated title of the contributionDietary Habits and Obesity in European Children : Results from the IDEFICS/I.Family Cohort
The IDEFICS/I.Family study (financed by the 6th and 7th European Framework Programs for Research) has investigated the eating behavior of children and adolescents from eight European countries with particular regard to obesity and its health consequences.In almost all countries, sugar consumption made up more than 20% of overall energy intake. In Germany the proportion was actually 30% and thus more than three times the WHO recommendation – ideally less than 10%. In summary, our results show that improving the quality of food consumed, i.e. increasing the consumption of fruits, vegetables and whole meal products and reducing sugar-added and industrially processed foods, may prevent the development of childhood obesity. A dietary pattern characterized by high levels of vegetables, fruits and whole meal bread, for instance, was associated with a 36% lower risk of overweight and obesity. Moreover, similarities could be seen between the dietary patterns of family members. An association was also observed between lower social status and unfavorable dietary patterns in children.The results recommend political measures to support children, particularly those from socially disadvantaged families, to eat more healthily and thus prevent the development of overweight and obesity already in childhood.
LanguageGerman
JournalErnaehrungs Umschau
Volume65
Issue number10
PagesM240-M245
Number of pages6
ISSN0174-0008
StatePublished - Oct 2018

Bibliographical note

Free access to English version of article, pp. 160-165.

Keywords

  • Child health
  • Overweight
  • Familial resemblance
  • Dietary patterns
  • Socioeconomic status

Cite this

Bogl, L. H., Wolters, M., Börnhorst, C., Intemann, T., Reisch, L. A., Ahrens, W., ... I.Family Consortium (2018). Ernährungsgewohnheiten und Adipositas bei europäischen Kindern: Ergebnisse aus der IDEFICS/I.Family-Kohorte. Ernaehrungs Umschau, 65(10), M240-M245.
Bogl, Leonie Helen ; Wolters, Maike ; Börnhorst, Claudia ; Intemann, Timm ; Reisch, Lucia A. ; Ahrens, Wolfgang ; Hebestreit, Antje ; I.Family Consortium. / Ernährungsgewohnheiten und Adipositas bei europäischen Kindern : Ergebnisse aus der IDEFICS/I.Family-Kohorte. In: Ernaehrungs Umschau. 2018 ; Vol. 65, No. 10. pp. M240-M245
@article{ef002ecd4fff43ffb66a5b3672488fc5,
title = "Ern{\"a}hrungsgewohnheiten und Adipositas bei europ{\"a}ischen Kindern: Ergebnisse aus der IDEFICS/I.Family-Kohorte",
abstract = "Die IDEFICS/I.Family-Studie (finanziert durch das 6. und 7. Europ{\"a}ische Forschungsrahmenprogramm) hat das Ern{\"a}hrungsverhalten von Kindern und Jugendlichen aus acht europ{\"a}ischen L{\"a}ndern insbesondere im Hinblick auf Adipositas und ihre gesundheitlichen Folgen untersucht. In fast allen L{\"a}ndern machte der Zuckerkonsum mehr als 20 {\%} der Gesamtenergieaufnahme aus. In Deutschland lag der entsprechende Anteil sogar bei 30 {\%} und {\"u}berstieg die WHO-Empfehlung – von weniger als 10 {\%} – somit um das Dreifache. Zusammenfassend belegen unsere Ergebnisse, dass eine Verbesserung der Ern{\"a}hrungsqualit{\"a}t, charakterisiert durch einen hohen Verzehr von Obst, Gem{\"u}se und Vollkornprodukten und einen geringen Verzehr von zuckerhaltigen und industriell verarbeiteten Lebensmitteln, der Entstehung von kindlichem {\"U}bergewicht entgegenwirken kann. Zum Beispiel war das Ern{\"a}hrungsmuster „Gem{\"u}se und Vollkorn“, das durch eine hohe Aufnahme von Gem{\"u}se, Obst und Vollkornbrot gekennzeichnet ist, mit einem um 36 {\%} niedrigeren Risiko f{\"u}r {\"U}bergewicht und Adipositas assoziiert. Ferner konnten {\"A}hnlichkeiten im Ern{\"a}hrungsverhalten von Familienmitgliedern beobachtet werden. Ebenso wurde ein Zusammenhang zwischen niedrigem Sozialstatus und ung{\"u}nstigen Ern{\"a}hrungsmustern von Kindern beobachtet. Die Ergebnisse legen politische Ma{\ss}nahmen nahe, um insbesondere Kinder aus sozial benachteiligten Familien darin zu unterst{\"u}tzen, sich ges{\"u}nder zu ern{\"a}hren und somit {\"U}bergewicht und Adipositas schon im Kindesalter vorzubeugen.",
keywords = "Kindergesundheit, {\"U}bergewicht, Famili{\"a}res Essverhalten, Ern{\"a}hrungsmuster, soSozio{\"o}konomischer Status, Child health, Overweight, Familial resemblance, Dietary patterns, Socioeconomic status",
author = "Bogl, {Leonie Helen} and Maike Wolters and Claudia B{\"o}rnhorst and Timm Intemann and Reisch, {Lucia A.} and Wolfgang Ahrens and Antje Hebestreit and {I.Family Consortium}",
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Bogl, LH, Wolters, M, Börnhorst, C, Intemann, T, Reisch, LA, Ahrens, W, Hebestreit, A & I.Family Consortium 2018, 'Ernährungsgewohnheiten und Adipositas bei europäischen Kindern: Ergebnisse aus der IDEFICS/I.Family-Kohorte' Ernaehrungs Umschau, vol. 65, no. 10, pp. M240-M245.

Ernährungsgewohnheiten und Adipositas bei europäischen Kindern : Ergebnisse aus der IDEFICS/I.Family-Kohorte. / Bogl, Leonie Helen ; Wolters, Maike; Börnhorst, Claudia; Intemann, Timm; Reisch, Lucia A.; Ahrens, Wolfgang; Hebestreit, Antje; I.Family Consortium.

In: Ernaehrungs Umschau, Vol. 65, No. 10, 10.2018, p. M240-M245.

Research output: Contribution to journalJournal articleResearchpeer-review

TY - JOUR

T1 - Ernährungsgewohnheiten und Adipositas bei europäischen Kindern

T2 - Ernaehrungs Umschau

AU - Bogl,Leonie Helen

AU - Wolters,Maike

AU - Börnhorst,Claudia

AU - Intemann,Timm

AU - Reisch,Lucia A.

AU - Ahrens,Wolfgang

AU - Hebestreit,Antje

AU - I.Family Consortium

N1 - Free access to English version of article, pp. 160-165.

PY - 2018/10

Y1 - 2018/10

N2 - Die IDEFICS/I.Family-Studie (finanziert durch das 6. und 7. Europäische Forschungsrahmenprogramm) hat das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen aus acht europäischen Ländern insbesondere im Hinblick auf Adipositas und ihre gesundheitlichen Folgen untersucht. In fast allen Ländern machte der Zuckerkonsum mehr als 20 % der Gesamtenergieaufnahme aus. In Deutschland lag der entsprechende Anteil sogar bei 30 % und überstieg die WHO-Empfehlung – von weniger als 10 % – somit um das Dreifache. Zusammenfassend belegen unsere Ergebnisse, dass eine Verbesserung der Ernährungsqualität, charakterisiert durch einen hohen Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten und einen geringen Verzehr von zuckerhaltigen und industriell verarbeiteten Lebensmitteln, der Entstehung von kindlichem Übergewicht entgegenwirken kann. Zum Beispiel war das Ernährungsmuster „Gemüse und Vollkorn“, das durch eine hohe Aufnahme von Gemüse, Obst und Vollkornbrot gekennzeichnet ist, mit einem um 36 % niedrigeren Risiko für Übergewicht und Adipositas assoziiert. Ferner konnten Ähnlichkeiten im Ernährungsverhalten von Familienmitgliedern beobachtet werden. Ebenso wurde ein Zusammenhang zwischen niedrigem Sozialstatus und ungünstigen Ernährungsmustern von Kindern beobachtet. Die Ergebnisse legen politische Maßnahmen nahe, um insbesondere Kinder aus sozial benachteiligten Familien darin zu unterstützen, sich gesünder zu ernähren und somit Übergewicht und Adipositas schon im Kindesalter vorzubeugen.

AB - Die IDEFICS/I.Family-Studie (finanziert durch das 6. und 7. Europäische Forschungsrahmenprogramm) hat das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen aus acht europäischen Ländern insbesondere im Hinblick auf Adipositas und ihre gesundheitlichen Folgen untersucht. In fast allen Ländern machte der Zuckerkonsum mehr als 20 % der Gesamtenergieaufnahme aus. In Deutschland lag der entsprechende Anteil sogar bei 30 % und überstieg die WHO-Empfehlung – von weniger als 10 % – somit um das Dreifache. Zusammenfassend belegen unsere Ergebnisse, dass eine Verbesserung der Ernährungsqualität, charakterisiert durch einen hohen Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten und einen geringen Verzehr von zuckerhaltigen und industriell verarbeiteten Lebensmitteln, der Entstehung von kindlichem Übergewicht entgegenwirken kann. Zum Beispiel war das Ernährungsmuster „Gemüse und Vollkorn“, das durch eine hohe Aufnahme von Gemüse, Obst und Vollkornbrot gekennzeichnet ist, mit einem um 36 % niedrigeren Risiko für Übergewicht und Adipositas assoziiert. Ferner konnten Ähnlichkeiten im Ernährungsverhalten von Familienmitgliedern beobachtet werden. Ebenso wurde ein Zusammenhang zwischen niedrigem Sozialstatus und ungünstigen Ernährungsmustern von Kindern beobachtet. Die Ergebnisse legen politische Maßnahmen nahe, um insbesondere Kinder aus sozial benachteiligten Familien darin zu unterstützen, sich gesünder zu ernähren und somit Übergewicht und Adipositas schon im Kindesalter vorzubeugen.

KW - Kindergesundheit

KW - Übergewicht

KW - Familiäres Essverhalten

KW - Ernährungsmuster

KW - soSozioökonomischer Status

KW - Child health

KW - Overweight

KW - Familial resemblance

KW - Dietary patterns

KW - Socioeconomic status

M3 - Tidsskriftartikel

VL - 65

SP - M240-M245

JO - Ernaehrungs Umschau

JF - Ernaehrungs Umschau

SN - 0174-0008

IS - 10

ER -