Oversættelse: En vanskelig balancegang

Betina Rosgaard Hansen

Studenteropgave: Kandidatafhandlinger

Abstrakt

In dieser Diplomarbeit wird untersucht, wie der dänische Begriff ”Udkantsdanmark” am besten ins Deutsche übersetzt werden kann. Seit einigen Jahren läuft eine heftige Debatte betreffend die dänischen Randgebiete, die ein landesweites Phänomen in Dänemark darstellen. Die dänischen Medien beschäftigen sich eingehend mit dem Phänomen, weil es die gesamte dänische Bevölkerung betrifft. Immer mehr Menschen, vorzugsweise junge Menschen, verlassen die kleineren Städte, weil sie lieber in den Großstädten mit dem breiten Angebot wohnen möchten. Das bedeutet unter anderem, dass Schulen und Läden in den Dörfern und kleineren Städten schließen. Darüber hinaus fehlen Arbeitsplätze und Häuser verlieren an Wert, weil die Randgebiete nicht länger anziehend sind. Es gibt so zu sagen einen Kulturwandel in Dänemark. Ein ähnliches Phänomen und eine ähnliche Entwicklung sind auch in Deutschland zu sehen, wobei es Unterschiede zwischen Dänemark und Deutschland gibt. Die deutschen Medien behandeln nicht das Thema mit der gleichen Aufmerksamkeit wie die dänischen Medien und außerdem hat man in Dänemark einen Oberbegriff für das Phänomen geschaffen, die Bezeichnung: ”Udkantsdanmark”. ”Udkantsdanmark” ist ein dänischer Begriff und mit Negativität verbunden. Einen äquivalenten Begriff für ”Udkantsdanmark” gibt es in der deutschen Sprache nicht. In dieser Diplomarbeit werden Teile von der kritischen Diskursanalyse des englischen Sprachforschers Norman Fairclough verwendet, um deutsche beziehungsweise dänische Begriffe für das Phänomen zu identifizieren. Es wird so zu sagen eine Textanalyse von den empirischen Materialien durchgeführt. Als empirische Materialien werden zwei Artikel von dem Magazin DER SPIEGEL und zwei Artikel von der dänischen Zeitung Berlingske verwendet. In der Textanalyse werden darüber hinaus auch die Wortwahlen analysiert und deren Resultate in einer komparativen Analyse weiteranalysiert. Außerdem wird die kritische Diskursanalyse verwendet, um eine Übersetzung des dänischen Begriffes ”Udkantsdanmark” zu legitimieren. Darüber hinaus wird der deutsche Sprachforscher Werner Koller mit seinen fünf Übersetzungsstrategien innerhalb der funktionalistischen Übersetzungstheorie verwendet, um ”Lücken” in dem lexikalischen System der Zielsprache zu schließen. Koller ist sehr absenderorientiert, weswegen zur Ergänzung seiner fünf Übersetzungsstrategien auch die beiden deutschen Sprachforscher Katharina Reiß und Hans J. Vermeer herangezogen werden. Im Gegensatz zu Koller sind Reiß und Vermeer innerhalb der funktionalistischen Übersetzungstheorie sehr empfängerorientiert, und somit ist die Möglichkeit für eine Diskussion der Übersetzungsvorschläge gegeben.

UddannelserCand.ling.merc Erhvervssprog og International Erhvervskommunikation (Interkulturel Marketing), (Kandidatuddannelse) Afsluttende afhandling
SprogDansk
Udgivelsesdato2013
Antal sider67