Interkulturelle kompetencer i en dansk-tysk virksomhedskontekst

Natalja Isabella Stobbe

Studenteropgave: Kandidatafhandlinger

Abstrakt

Die vorliegende Diplomarbeit trägt den Titel: Interkulturelle Kompetenzen in einem dänischdeutschen Unternehmenskontext. Die Arbeit beschäftigt sich mit folgender Problemformulierung: Welche interkulturellen Kompetenzen sind in einem dänisch-deutschen Unternehmenskontext erforderlich? Der Fokus liegt auf einer dänischen Perspektive. In der Arbeit wird folgende Abgrenzung vorgenommen: Ich fokussiere ausschließlich auf interkulturellen Kompetenzen, d.h. dass sprachliche Kompetenzen nicht erörtert werden. Das theoretische Fundament der Arbeit unterscheidet drei Dimensionen in der Definition von interkulturellen Kompetenzen: Wissen, Einstellungen und Fertigkeiten. In Bezug auf den dänisch-deutschen Unternehmenskontext wird in der bisherigen Forschung primär auf Wissen fokussiert, Einstellungen werden selten thematisiert und Fertigkeiten werden nicht erörtert. Die oben genannte Operationalisierung dient mir als Ausgangspunkt für die Erarbeitung des Interviewguides und die Durchführung meiner empirischen Untersuchung. Auf dieser Grundlage habe ich qualitative Interviews mit verschiedenen Experten durchgeführt. Diese Experten arbeiten an der Copenhagen Business School, an Institutionen oder in Geschäftsorganisationen. Ihnen wurde die Operationalisierung interkultureller Kompetenzen präsentiert und sie wurden gebeten mit Ausgangspunkt in einer Auflistung von Einstellungen, Fertigkeiten und Wissen folgende übergeordnete Fragestellung zu beantworten: Inwieweit sind Sie der Ansicht, dass diese Kompetenzen für einen Dänen in einem dänisch-deutschen Unternehmenskontext relevant sind? Ich habe eine qualitative Inhaltsanalyse der Interviews durchgeführt und in den Ergebnissen meiner Untersuchung manifestieren sich folgende Tendenzen: Die Experten erachten sowohl Einstellung als auch Wissen und Fertigkeiten als relevant in einem dänisch-deutschen Unternehmenskontext. Einstellungen gegenüber den Gesprächspartner werden als relevant beurteilt, und zwar primär aufgrund der Tatsache, dass Dänen und Deutsche von vielen als einander ähnlich erachtet werden. Die Experten unterstreichen, dass größere Unterschiede als gedacht existieren. Die Deskriptoren, die als außerordentlich relevant hervorgehoben werden, sind: Aufmerksamkeit gegenüber kultureller Vielfalt, Sensibilität gegenüber kultureller Vielfalt, positive Akzeptanz der kulturellen Vielfalt, Respekt gegenüber kultureller Vielfalt, Bereitschaft sich in Kulturkontaktsituationen anzupassen und Bereitschaft eigene (Vor-)Urteile über Kulturen zu revidieren. Fertigkeiten werden auch als relevant beurteilt. Als Grund hierfür wird angegeben, dass diese notwendig sind um sich in die Rolle des deutschen Gesprächspartners hineinzuversetzen. Hierdurch weiß man, wie man sich in Kulturkontaktsituationen benimmt und kann Kulturstandards aktiv wahrnehmen. Die Deskriptoren, die als außerordentlich relevant hervorgehoben werden, sind: kulturelle Phänomene identifizieren/erkennen können und mit anderen über Aspekte der dänischen Kultur sprechen und diese erklären können. Generelles Wissen über Deutschland wird als relevant erachtet und insbesondere Wissen über wirtschaftliche Verhältnisse. Dagegen wird Wissen über deutsche Geschäftskultur als weniger relevant beurteilt, was damit in Zusammenhang gebracht wird, dass sich die Geschäftskultur stetig verändert. Die Deskriptoren, die als außerordentlich relevant hervorgehoben werden, sind: Wissen über Organisationsstrukturen der Unternehmen (Hierarchien) und Wissen über Anredeform und Titel.

UddannelserCand.ling.merc Erhvervssprog og International Erhvervskommunikation (Interkulturel Marketing), (Kandidatuddannelse) Afsluttende afhandling
SprogDansk
Udgivelsesdato2013
Antal sider113