Virksomheders klimaforandring: En analyse af de forretningsmæssige konsekvenser af EU’s unilaterale reguleringer på klimaområdet

Malene Nørby Nielsen

Studenteropgave: Kandidatafhandlinger

Abstrakt

Als Teil der Bemühungen, den Klimawandel zu meistern, hat die Europäische Union in der interna-tionalen Zusammenarbeit eine Vorreiterrolle übernommen. Diese wurde mit dem Fahrplan für den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen CO2-armen Wirtschaft bis 2050 unterstrichen. Bei den internationalen Verhandlungen sind alle Versuche, eine globale Vereinbarung zu erzielen geschei-tert. Die EU hat als fast einzige Region eine ehrgeizige Klimastrategie vorgelegt, was aber bedeu-tet, dass europäische Unternehmen Regulierungen gegenüber stehen, die ihre globalen Konkur-renten nicht erfüllen müssen. Diesbezüglich entsteht die Frage: Wie ist es möglich, wirtschaftliche Interessen mit dem Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu vereinen? Ich behaupte, dass der Fahrplan für den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen CO2-armen Wirtschaft bis 2050 nur zu verwirklichen ist, wenn die europäische Industrie wirtschaftliche Anreize darin sieht, „klima-freundlicher“ zu sein als die Konkurrenten. Um diese Hypothese abzuklären, besteht meine theo-retische Grundlage aus Porters Hypothese, die besagt, dass Regulierungen nicht unbedingt der Wettbewerbsfähigkeit schaden. Auch Joseph S. Nyes theoretische Gedanken über Soft Power und Hard Power werden in diesem Kontext angewendet. Seit dem Kyoto-Protokoll agiert die EU als Leiterin der internationalen Klimazusammenarbeit. Ge-mäß dem Protokoll haben die Mitgliedsstaaten die höchste Reduktionsverpflichtung. Das bedeu-tet, dass europäische CO2-Emissionen in 2012 mit 8 % reduziert werden müssen. Obwohl der neue Fahrplan nicht beschlossen wurde, ist europäische Klimapolitik im internationalen Vergleich viel ehrgeiziger und zielorientierter. Wenn die EU allein mit der Klimaverantwortung steht, ist zu be-haupten, dass die europäische Wettbewerbsfähigkeit darunter leiden wird. Empirisch bezieht die vorliegende Arbeit qualitative Interviews mit ein. Die Fachverbände BUSINESSEUROPE und Dansk Industri vertreten große Industrieunternehmen. Die Verbände sind der Meinung, dass EU-Regulierungen im Klimabereich grundsätzlich dem globalen Einsatz folgen müssen. Instrumente der Klimapolitik müssen marktwirtschaftlich sein und das heutige Emissi-onshandelssystem ist dafür adäquat, finden beide Verbände. Die Unternehmen B&W Vølund und Grundfos sind beide Lieferanten von Lösungen, die den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft unterstützen können. B&W Vølund ist im Geschäftsbereich Biomasse tätig und führt Projekte überall in Europa durch. Deshalb haben politische Rahmenbedingungen eine große Bedeutung. Der Unterschied zwischen politischem Reden und Handeln ist jedoch groß und es fehlen Subventi-onsprogramme und Unterstützung, um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Grundfos ist für Pumpen und Pumpenlösungen bekannt und hat ein starkes Klimaprofil. Das Unternehmen fordert mehr Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft. Außerdem müssten alle Verantwortung über-nehmen, nicht nur die Politik. Die Unvorhersehbarkeit des Klimawandels und die Unsicherheit der politischen Landschaft er-schweren somit die Situation der europäischen Wirtschaft. Auf der einen Seite versuchen sich Un-ternehmen den klimatischen Veränderungen anzupassen. Auf der anderen Seite müssen sich Un-ternehmen stark an dem „politischen Klima“ orientieren, das sich auch ständig ändert und künftig Einschränkungen der Treibhausgasemissionen mit sich führen wird. Da der Klimawandel ein kom-plexes Problem ist, müssen alle Teile der Weltgesellschaft teilnehmen. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass viele Unternehmen bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Das Problem ist vielmehr, dass nicht alle teilnehmen wollen oder müssen. Der Klimawandel bein-haltet viele Aspekte, die gemeistert werden müssen: Die weltweite Finanzkrise stellt den Klima-wandel momentan in den Schatten, aber wichtig ist es, beide Krisen zu meistern. Somit könnte der Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft auch wirtschaftliche Möglichkeiten mit sich bringen.

UddannelserCand.ling.merc Erhvervssprog og International Erhvervskommunikation (Interkulturel Marketing), (Kandidatuddannelse) Afsluttende afhandling
SprogDansk
Udgivelsesdato2012
Antal sider82