EU og Schweiz – Ein Sonderfall: Analyse af samarbejdet mellem EU og Schweiz og dets fortsættelse efter

Trine Petersen

Studenteropgave: Kandidatafhandlinger

Abstrakt

Diese Arbeit untersucht, wie die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Schweiz weiter gehen kann, nachdem die Schweizer am 9. Februar 2014 „Ja“ zu einem neuen System zur Regelung der Zuwanderung durch Kontingente und Inländervorrang gestimmt haben (Volksinitiative Gegen Masseneinwanderung (IgM)). Da die neuen Bestimmungen nicht mit dem Freizügigkeitsabkommen (FZA) mit der EU übereinstimmen, und die EU das FZA nicht neuverhandeln will, wie es die IgM verlangt, ist es interessant zu untersuchen, wie und ob die Zusammenarbeit fortsetzen kann. Falls die Schweiz die IgM umsetzt, ohne eine Lösung mit der EU zu finden, wird nicht nur das FZA gekündigt, sondern auch andere Abkommen, die mit dem FZA durch eine sogenannte Guillotine- Klausel verknüpft sind. Somit ist die ganze Zusammenarbeit gefährdet. In der Arbeit werden die aktuelle Situation und die zukünftige Zusammenarbeit untersucht, indem sowohl das bisherige Machtverhältnis zwischen der EU und der Schweiz, die Form der Zusammenarbeit, die enge Verknüpfung der beiden als auch die Folgen der Abstimmung für die Schweiz analysiert werden. Folgende Theorien werden verwendet: Negative conditionality bezüglich des Machtverhältnisses und der Fähigkeit der EU Bedingungen an die Schweiz zu stellen, Path dependence und Flexible Integration um die Zusammenarbeit und ihre Entwicklung aufzuzeigen und Europäisierung zusammen mit einem PESTEL-Modell für eine Darstellung der Beziehung und ihre Folgen. Abschließend werden Schweizer Lösungsvorschläge präsentiert und den Analysen gegenübergestellt. Die Arbeit stellt fest, dass die Zusammenarbeit sich im Laufe der Entwicklung zu einer komplexen institutionellen Form entwickelt hat. Die Entwicklung war und ist pfadabhängig, und die Zusammenarbeit hat sich auf einem bilateralen sektoriellen Weg festgelegt, der sich schwer verändern lässt. Dazu haben die Abkommen und die Europäisierung in der Schweiz eine sehr enge Beziehung zur EU mit sich geführt. Aber trotz des asymmetrischen Machtverhältnisses zugunsten der EU, haben beide ein großes Interesse an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit. Frühere Ereignisse, welche die Zusammenarbeit erschwert haben (z.B. die Alpen-Initiative), wurden durch eine Lösung von beiden Parteien gelöst. In den meisten Fällen musste die Schweiz jedoch Zugeständnisse in anderen Zusammenarbeitsbereichen machen und nationale Bestimmungen anders auslegen als sie vorgeschrieben waren. Ansonsten hätte die EU keine Lösung akzeptiert. Ähnlich wird es wahrscheinlich auch im Fall der IgM verlaufen.

UddannelserCand.ling.merc Erhvervssprog og International Erhvervskommunikation (Interkulturel Marketing), (Kandidatuddannelse) Afsluttende afhandling
SprogDansk
Udgivelsesdato2015
Antal sider126