Abstract
Der Beitrag bietet eine kritische Analyse der während und nach dem Ersten Weltkrieg entwickelten pluralistischen sozialistischen Visionen von G.D.H. Cole und H.J. Laski. Beide Theoretiker wollten den Kapitalismus von seinen sozialen Konsequenzen befreien, indem sie die Zivilgesellschaft demokratisierten. Coles Pluralismus fand seinen Ausdruck in der Vorstellung eines staatenlosen föderalen Systems komplementärer Assoziationen, Laski formulierte eine funktionale Theorie von Rechten auf Grundlage einer Idee des Staates als Gesamtkoordinator von Zivilgesellschaft. Sie beide feierten das Individuum als unendlich kreativ und nicht auf die Assoziationen reduzierbar, zu denen es gehört. Der Beitrag nimmt die Beziehung zwischen Funktionalismus und Freiheit in ihren Werken in den Blick und argumentiert, dass, obgleich beide Aspekte brilliant herausgearbeitet sind, trotzdem eine unauflösliche Spannung verbleibt.
| Originalsprog | Tysk |
|---|---|
| Tidsskrift | Forschungsjournal Soziale Bewegungen |
| Vol/bind | 29 |
| Udgave nummer | 3 |
| Sider (fra-til) | 181-190 |
| Antal sider | 10 |
| ISSN | 2192-4848 |
| DOI | |
| Status | Udgivet - 2016 |
| Udgivet eksternt | Ja |
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