Krisenkommunikation und Soziale Medien in der vernetzten Gesellschaft: Theoretische Perspektive und empirische Befunde

Friederike Schultz, Sonja Utz

    Publikation: Bidrag til bog/antologi/rapportBidrag til bog/antologiForskningpeer review

    Abstrakt

    Krisen erschüttern die legitimierte soziale Ordnung und drücken strukturelle und normative Wandlungsprozesse der Gesellschaft aus. Diese Wandlungsprozesse beruhen unter anderem auf der Verbreitung neuer Kommunikationstechnologien wie sozialer Medien (Twitter, Facebook, Blogs, etc.), welche die Kommunikation gesellschaftlicher Akteure dynamisieren. Der vorliegende Beitrag reflektiert die Bedeutung und den Einfluss sozialer Medien auf die kommunikative Konstitution von Krisen. Aufbauend auf der Idee einer vernetzten Gesellschaft ergänzt er gängige Theorien der Krisenkommunikation und skizziert Perspektiverweiterungen hin zu einer „Networked Crisis Communication Theory“. Anhand dreier von den Autoren durchgeführten Studien legt der Text dar, welchen Einfluss soziale Medien wie Twitter, Facebook und Blogs im öffentlichen Diskurs auf Medien sowie auf die Reputation, das Kaufverhalten („secondary crisis reaction“) und das kommunikative Handeln der Rezipienten in Krisen („secondary crisis communication“) haben.
    OriginalsprogTysk
    TitelHandbuch Krisenmanagement
    RedaktørerAnsgar Thießen
    UdgivelsesstedWiesbaden
    ForlagSpringer
    Publikationsdato2013
    Sider331-342
    ISBN (Trykt)9783531193663
    ISBN (Elektronisk)9783531193670
    DOI
    StatusUdgivet - 2013

    Citationsformater